Statische Winterdienst-Werkbank · Planstand Fiktion

Weimer Township

Dieses Lagebrett beschreibt eine vollständig erfundene Township, erfundene Straßen und einen erfundenen Winterdienst. Es verarbeitet keine Wetter-, Standort- oder Fahrzeugdaten und trifft keine Aussage über einen realen Ort.

Übungskarte · keine Live-Daten
Abstrakte Übungskarte mit sechs fiktiven Winterdienstrouten Abstrakte Übungskarte ohne geografischen Bezug. Linien zeigen nur erfundene Planrouten.
Datenmodus vollständig statisch
Routen sechs fiktive Umläufe
Sektoren acht Planfelder
Übertragung keine Verbindung
WT Werkstattcode, keine Gebietskennung

Was dieses Lagebrett leisten soll

Die Seite behandelt „Weimer Township“ ausschließlich als Namen einer erfundenen Planungswelt. Der Routensortierer macht sichtbar, welche Strecke im Modell zuerst bearbeitet würde. Der Salzrechner übersetzt manuelle Annahmen in eine begrenzte Materialmenge.

Es gibt keine automatische Priorität, keine Ortung, keine Uhrzeit und keinen aktuellen Schneestatus. Jede Anzeige entsteht aus den unmittelbar sichtbaren Eingaben und kann jederzeit zurückgesetzt werden.

01

Pflugrouten priorisieren

Jeder Regler vergibt einen Planrang von eins bis sechs. Höhere Werte wandern im sichtbaren Stapel nach oben; gleiche Werte behalten ihre feste Ausgangsreihenfolge.

Aktuell höchste Priorität Kiefernring · Rang 6
R-01

Versorgungsachse

Kiefernring

Verbindet das fiktive Gerätehaus mit dem Vorratslager. Zwei lange Kurven verlangen gleichmäßiges Schieben statt hoher Geschwindigkeit.

Länge 6,8 km
Breite 6,4 m
Gefälle mäßig
Lage offene Schneise
niedrig 6 hoch
R-02

Schmale Querung

Mühlensteg

Eine erfundene schmale Verbindung mit begrenzter Wendemöglichkeit. Der Plan sieht einen kompakten Pflug und geringe Streumenge vor.

Länge 3,2 km
Breite 4,8 m
Gefälle leicht
Lage windgeschützt
niedrig 5 hoch
R-03

Sammelroute

Schulwaldschleife

Die Bezeichnung gehört nur zur fiktiven Karte. Drei Haltepunkte und kurze Sichtachsen machen einen ruhigen, kontrollierten Umlauf sinnvoll.

Länge 5,1 km
Breite 5,6 m
Gefälle wechselnd
Lage Waldrand
niedrig 4 hoch
R-04

Steigungsroute

Westhang

Eine kurze, steile Planspur. Für sie wird im Modell eine höhere Salzgabe vorgesehen, sobald die manuelle Lageklasse Frost gewählt ist.

Länge 4,4 km
Breite 5,2 m
Gefälle stark
Lage Querwind
niedrig 3 hoch
R-05

Wohnwegfächer

Birkenfeld

Mehrere kurze Stichwege bilden einen Fächer. Die Planung fasst sie als eine Route zusammen, damit Wendemanöver und Leerfahrten sichtbar bleiben.

Länge 7,3 km
Breite 4,6 m
Gefälle gering
Lage offene Felder
niedrig 2 hoch
R-06

Kontrollroute

Teichkante

Die Route ist ein rein erfundener Prüfabschnitt. Sie erhält im Ausgangsplan den letzten Rang, kann bei Glätteverdacht aber manuell angehoben werden.

Länge 2,7 km
Breite 4,2 m
Gefälle eben
Lage feuchte Senke
niedrig 1 hoch

R-01 · Kiefernring

Planfolge: Torbereich, Nordbogen, Lagerzufahrt, Wendefläche.

Achtungspunkt: Im Nordbogen wird verwehter Pulverschnee zuerst als schmale Zunge erwartet.

Zielbild: Eine durchgehende Fahrspur vor dem ersten Umlauf der Nebenrouten herstellen.

R-02 · Mühlensteg

Planfolge: Westkopf, Querung, Ausweichbucht, Ostkopf.

Achtungspunkt: Die mittlere Querung wird als kälteempfindliche Planstelle behandelt.

Zielbild: Die schmale Verbindung ohne Materialüberschuss gleichmäßig freihalten.

R-03 · Schulwaldschleife

Planfolge: Südast, drei Buchten, Waldkante, Rücklauf.

Achtungspunkt: An den Einmündungen wird loses Material vor der zweiten Passage erneut beurteilt.

Zielbild: Haltepunkte und Einmündungen in einem einzigen übersichtlichen Umlauf verbinden.

R-04 · Westhang

Planfolge: Fußpunkt, Kehre eins, Scheitel, Kehre zwei.

Achtungspunkt: Am Scheitelpunkt darf kein gedachter Schneewall in die Gegenfahrspur geschoben werden.

Zielbild: Traktion an der Steigung sichern und die beiden Kehren frei von Wällen halten.

R-05 · Birkenfeld

Planfolge: Mittelast, Stich A, Stich B, Stich C, Sammelpunkt.

Achtungspunkt: Die äußeren Stiche können im Modell später als der zentrale Ast bearbeitet werden.

Zielbild: Leerfahrten reduzieren und alle Wendeköpfe in nachvollziehbarer Reihenfolge bedienen.

R-06 · Teichkante

Planfolge: Nordtor, Uferbogen, Schattenstück, Rückkehr.

Achtungspunkt: Der südliche Schattenabschnitt wird vor einer zusätzlichen Salzgabe erst visuell geprüft.

Zielbild: Eine kurze Kontrollfahrt ermöglichen, ohne automatisch eine hohe Materialmenge anzusetzen.

02

Salzladung überschlagen

Beladezettel

Die Rechnung nutzt nur Strecke, Breite, Dosis, Lageklasse, Behälter und einen manuellen Feuchteaufschlag.

1 km 7,0 km 18 km
2 m 5,0 m 8 m

Rechenbild der Ladung

Keine Empfehlung, sondern ein reproduzierbarer Übungswert.

SL-70-50-14
36 % gefüllt
Fläche 3,50 ha
Planmenge 510 kg
Behälteranteil 36 %
Reserve 890 kg
03

Acht Prüffelder der Übungskarte

A

Gerätehof

breite Rangierfläche

Arbeitsgedanke
Pflugstellung vor Ausfahrt prüfen.
Kontrollgedanke
Schnee seitlich in zwei markierte Ablagefelder führen.
Routenbezug
R-01 und R-05.
B

Nordbogen

lange Kurve

Arbeitsgedanke
Geschwindigkeit gleichmäßig halten.
Kontrollgedanke
Verwehungszunge auf der Innenseite beobachten.
Routenbezug
R-01.
C

Lagerzufahrt

Versorgungsfläche

Arbeitsgedanke
Zufahrt in voller Breite öffnen.
Kontrollgedanke
Wendefläche nicht durch Schneewall teilen.
Routenbezug
R-01.
D

Westkopf

schmale Einfahrt

Arbeitsgedanke
kompaktes Fahrzeug einplanen.
Kontrollgedanke
Salzgabe wegen geringer Breite begrenzen.
Routenbezug
R-02.
E

Waldkante

wechselnde Sicht

Arbeitsgedanke
Einmündungen einzeln bestätigen.
Kontrollgedanke
losen Schnee beim Rücklauf erneut einschätzen.
Routenbezug
R-03.
F

Hangkehren

starke Steigung

Arbeitsgedanke
Traktion vor dem Scheitel priorisieren.
Kontrollgedanke
Schubrichtung an jeder Kehre wechseln.
Routenbezug
R-04.
G

Wegfächer

mehrere Stichwege

Arbeitsgedanke
Wendeköpfe in Folge abarbeiten.
Kontrollgedanke
Leerfahrt zwischen den Ästen protokollieren.
Routenbezug
R-05.
H

Schattenstück

feuchte Senke

Arbeitsgedanke
Oberfläche vor Nachstreuung prüfen.
Kontrollgedanke
Material nur bei bestätigter Glätte erhöhen.
Routenbezug
R-06.
04

Ablauf eines geplanten Umlaufs

01

Vorprüfung

Fahrzeug, Schürfleiste, Beleuchtung und fiktive Beladung werden am Gerätehof kontrolliert.

Leitsatz: Kein Routenstart ohne bestätigte Ausgangsmenge.
02

Erstöffnung

Die höchste eingestellte Priorität erhält eine durchgehende Fahrspur; Kreuzungen bleiben zunächst kompakt.

Leitsatz: Durchfahrt vor Flächenbreite.
03

Knotenpflege

Einmündungen, Wendeköpfe und Rangierfelder werden nach der ersten Passage gezielt erweitert.

Leitsatz: Knoten vor Randbereichen.
04

Glättekontrolle

Schatten, Querungen und Steigungen werden als eigene Prüfpunkte betrachtet.

Leitsatz: Beobachtung vor Zusatzgabe.
05

Rücklauf

Der zweite Umlauf beseitigt verschobene Wälle und gleicht unruhige Kanten aus.

Leitsatz: Korrektur vor Kosmetik.
06

Abschlussbild

Restmenge, bearbeitete Strecke und offene Planstellen werden ohne Zeitstempel zusammengefasst.

Leitsatz: Statischer Befund statt Live-Meldung.
05

Fiktiver Gerätepool

P-14

Kompaktpflug

Planbereich: 4,8–5,6 m Wege

Einsatzidee: schmale Querungen und Wohnwege

Vorprüfung: Schürfleiste, Seitenmarkierung, Hubweg

P-22

Breitpflug

Planbereich: 5,6–6,8 m Achsen

Einsatzidee: Kiefernring und große Wendeflächen

Vorprüfung: Flügelstellung, Kantenlicht, Verriegelung

S-08

Kleinstreuer

Planbereich: bis 900 kg

Einsatzidee: punktuelle Gabe auf Kontrollrouten

Vorprüfung: Dosierschieber, Abdeckung, Restskala

S-16

Aufsatzstreuer

Planbereich: bis 1.800 kg

Einsatzidee: lange Versorgungs- und Steigungsroute

Vorprüfung: Tellerbild, Förderschnecke, Schutzgitter

K-03

Kontrollfahrzeug

Planbereich: ohne Pflug

Einsatzidee: Schattenstücke und Nachprüfung

Vorprüfung: Reifenbild, Kartenhalter, Sichtkarte

B-05

Bürstenmodul

Planbereich: leichter Neuschnee

Einsatzidee: Knoten und gepflasterte Planflächen

Vorprüfung: Bürstenkante, Schutzhaube, Stützrad

M-11

Markiersatz

Planbereich: acht Sektoren

Einsatzidee: Wendeflächen und Ablagefelder

Vorprüfung: Reflexstäbe, Sockel, Sektorzeichen

R-02

Reserveladung

Planbereich: 600 kg trocken

Einsatzidee: nur nach bestätigter Zusatzgabe

Vorprüfung: Abdeckung, Trockenheit, Plombe

06

Begriffe des statischen Modells

Schneeklasse trocken

Lockerer, kalter Planschnee wird zuerst mechanisch geschoben. Eine hohe Salzmenge ist im Modell nicht automatisch vorgesehen.

Schneeklasse feucht

Haftender Schnee erhöht den gedachten Widerstand. Der Rechner nutzt dafür keinen Wetterwert, sondern nur die gewählte Lageklasse.

Frostklasse leicht

Eine Annahme knapp unter dem Gefrierpunkt führt im statischen Modell zu einer moderaten Dosis.

Frostklasse streng

Die höchste Frostklasse erhöht die Rechenmenge, bleibt jedoch eine Übungsannahme ohne Messdaten.

Windklasse ruhig

Ohne angenommene Verwehung bleibt die Grundpriorität der Route unverändert.

Windklasse quer

Bei angenommener Querströmung können offene Abschnitte im Sortierer manuell angehoben werden.

Beladung trocken

Der Planwert entspricht der errechneten Masse ohne Zuschlag für verklumptes Material.

Beladung feucht

Das unbeschriftete Feuchtefeld verändert bewusst nur den rechnerischen Ladezuschlag der Übung.

Passage einfach

Eine Fahrt öffnet eine Spur. Zusätzliche Breite und Kreuzungsarbeit sind damit noch nicht abgebildet.

Passage doppelt

Ein zweiter Umlauf kann für Knotenpflege und Wallkorrektur eingeplant werden.

Restmenge

Die Reserve ist die Differenz zwischen Behälterwahl und Planlast. Negative Werte bedeuten Nachladen.

Dokumentstatus

Alle Anzeigen sind statische Planresultate. Es existiert weder Ortung noch Verbindung zu einem realen Betrieb.

07

Vierundzwanzig feste Kontrollpunkte

K-01 R-01

Ausfahrttor

Prüffeld: Schürfleiste angehoben

Vor dem Rangieren wird die freie Breite des gedachten Tors bestätigt.

K-02 R-01

Nordbogen innen

Prüffeld: Verwehungszunge

Der erste Umlauf hält Abstand zur inneren Ablagekante.

K-03 R-01

Nordbogen außen

Prüffeld: Sichtlinie

Die Außenkante bleibt ohne zusätzlichen Wall lesbar.

K-04 R-01

Lagerzufahrt

Prüffeld: Wendefläche

Der Pflug hebt erst nach vollständiger Durchfahrt aus.

K-05 R-02

Westkopf

Prüffeld: Einspurigkeit

Das kompakte Fahrzeug beginnt ohne Gegenumlauf.

K-06 R-02

Querungsmitte

Prüffeld: Kälteannahme

Eine zusätzliche Gabe folgt nur der gewählten Lageklasse.

K-07 R-02

Ausweichbucht

Prüffeld: Schneetasche

Die Bucht wird im Rücklauf vollständig geöffnet.

K-08 R-03

Südast

Prüffeld: Haltepunkt eins

Die Kante endet vor dem markierten Wartefeld.

K-09 R-03

Mittelbucht

Prüffeld: Haltepunkt zwei

Loser Schnee wird beim zweiten Umlauf aufgenommen.

K-10 R-03

Waldkante

Prüffeld: Sichtwechsel

Die Fahrspur bleibt trotz enger Kurve gleichmäßig.

K-11 R-03

Rücklaufast

Prüffeld: Einmündung

Der gedachte Schneewall wird vom Knoten weggeführt.

K-12 R-04

Hangfuß

Prüffeld: Traktionsbeginn

Die Streuung startet vor der ersten Steigung.

K-13 R-04

Kehre eins

Prüffeld: Schubrichtung

Das Material wird zur äußeren Ablagekante bewegt.

K-14 R-04

Scheitel

Prüffeld: Gegenfahrspur

Die Mitte bleibt frei von geschobenem Wall.

K-15 R-04

Kehre zwei

Prüffeld: Rücklauf

Der zweite Schnitt glättet nur die Innenkante.

K-16 R-05

Mittelast

Prüffeld: Fächerbeginn

Die Hauptspur wird vor den Stichwegen geöffnet.

K-17 R-05

Stich A

Prüffeld: Wendekopf

Der Wendeweg bleibt als eigene Planfläche sichtbar.

K-18 R-05

Stich B

Prüffeld: Leerfahrt

Die Verbindung wird nicht doppelt in die Länge gerechnet.

K-19 R-05

Stich C

Prüffeld: Randablage

Schnee wird nicht in den nächsten Stich verschoben.

K-20 R-05

Sammelpunkt

Prüffeld: Abschluss

Alle drei Wendeköpfe werden gemeinsam bestätigt.

K-21 R-06

Nordtor

Prüffeld: Kontrollstart

Die Oberfläche wird vor einer Materialgabe betrachtet.

K-22 R-06

Uferbogen

Prüffeld: feuchte Annahme

Der Rechner ersetzt keine tatsächliche Messung.

K-23 R-06

Schattenstück

Prüffeld: Glätteverdacht

Eine höhere Priorität muss manuell gesetzt werden.

K-24 R-06

Rückkehrpunkt

Prüffeld: Restmenge

Die geplante Reserve wird ohne Zeitbezug notiert.

Planung bleibt Annahme

Routen, Sektoren, Fahrzeugcodes, Dosen und Namen gehören ausschließlich zu dieser fiktionalen Oberfläche. Sie bilden weder eine Gemeinde noch einen tatsächlichen Winterdienst ab.

Die Werkzeuge zeigen nur einfache Beziehungen: Ein höherer Rang verschiebt eine Karte, eine größere Fläche oder Dosis erhöht die Planladung. Mehr Bedeutung wird nicht behauptet.

0 Live-Schnittstellen
6 fiktive Routen
8 Prüfsektoren
2 lokale Werkzeuge