Eine Werkstatt für Geräusche, die zu klein für eine Melodie und zu eigensinnig für bloßes Rauschen sind. Hier werden Rascheln, Ticken und feine Reibungen als kurze Muster beschrieben.
Originale fiktionale Sammlung
leise · dicht · rau
Was hier „Fislis“ bedeutet
Auf dieser Seite ist Fislis der frei erfundene Name für ein Ordnungsspiel: Alltagsgeräusche werden nicht aufgenommen, sondern mit Material, Bewegung, Dichte und Helligkeit beschrieben. Es gibt keine behauptete historische Lehre und keine reale Institution hinter dem Archiv.
Jeder Fundzettel ist deshalb eine kleine sprachliche Skizze. Er hält fest, wie ein Geräusch beginnt, wie eng seine Impulse stehen und welche Oberfläche man sich dazu vorstellen könnte.
Die Kartei unten lässt sich durchsuchen. Der Composer übersetzt vier einfache Einstellungen in ein sichtbares Zwölf-Schritt-Muster, das anschließend ins lokale Notizbuch gelegt werden kann.
1
Fundkartei durchsuchen
12 von 12 Fundzetteln sichtbar.
2
Eigenes Fislis-Muster bauen
Werkstattcode
PA-ST-54
Charakter
körnig
Pausenanteil
42 %
Gewichtung
mittel
Die Drei-Blick-Methode
Zuerst nur die Oberfläche benennen: glatt, faserig, spröde oder weich.
Dann die Bewegung festhalten: streichen, tippen, rollen oder falten.
Zuletzt die Pausen zählen. Sie gehören zum Muster und sind nicht bloß Leere.
Lokales Notizbuch
0
Noch kein Muster abgelegt. Stelle die Regler ein und nutze die gelbe Schaltfläche.
Leseschlüssel der Werkstatt
·
Einzelimpuls
Ein kurzer, klar abgegrenzter Kontakt.
≈
Reibspur
Eine Bewegung mit wechselnder Oberfläche.
:
Doppelpuls
Zwei nahe Kontakte mit kleiner Binnenpause.