Fiktives Lichtlabor · Diagrammwerkbank 0198

Sam Leavitt

Der Name bezeichnet hier ausschließlich ein erfundenes Labor für Kameralicht. Diese Seite enthält keine Aussagen über eine reale Person, keine Filmografie und keine Behauptung zu tatsächlichen Produktionen.

Originale Übungswelt · keine Personenbiografie
Abstraktes Lichtbild: keine Aufnahme, kein Filmstill und keine reale Person.
Modus statische Planung
Lichtquellen vier Diagrammzonen
Strommodell 2.300 W je Kreis
Übertragung keine Verbindung
4:1 Beispielverhältnis, keine Messung

Licht als Verhältnis entwerfen

Der Composer ordnet vier gedachte Quellen um ein neutrales Motiv und stellt ihre relative Leistung als Lichtschein dar. Er erzeugt weder eine Belichtung noch ein realistisches Kamerabild.

Der Stromrechner summiert feste fiktive Gerätewerte. Seine Kapazitätsanzeige ist eine Lernskizze und ersetzt keine Elektroplanung, Absicherung oder Prüfung am Set.

01

Shot-Lichtdiagramm komponieren

Quellenpult

Regler verändern nur Größe und Helligkeit der vier Diagrammknoten.

aus 62 % voll
aus 24 % voll
aus 48 % voll
aus 36 % voll

Lichtgrundriss

Relative Vorschau ohne physikalische Simulation.

K62-F24-R48-B36
KEY
FILL
RIM
BACK
Key zu Fill 2,6 : 1
Gel Ziegelrot
Quellenform mittel
Gesamtpegel 170 Punkte

Für den warmen Entwurf das rote Quadrat rechts in der Farbreihe anklicken.

02

Geräteleistung budgetieren

Lastzettel

Drei Gerätepakete, Stückzahlen und eine Reserve ergeben die statische Modelllast.

Belegung des Modellkreises

Nennlast 520 W
mit Reserve 572 W
Kreisanteil 25 %
freie Leistung 1.728 W
03

Zwölf fiktionale Lichtrezepte

S-01

Fenster am Morgen

weiches Seitenlicht

Aufbau
große Quelle links, schwache Aufhellung.
Zielbild
ruhige Hauttöne.
Startwerte
Key 55 %, Fill 18 %, Rim 8 %.
S-02

Werkbank bei Nacht

gerichtetes Oberlicht

Aufbau
kleine Quelle über Motiv, warme Kante.
Zielbild
konzentrierte Arbeitsfläche.
Startwerte
Key 68 %, Fill 12 %, Rim 35 %.
S-03

Nebeliger Korridor

tiefe Gegenquelle

Aufbau
breiter Hintergrund, kaum Frontlicht.
Zielbild
gestaffelte Silhouette.
Startwerte
Key 24 %, Fill 9 %, Rim 72 %.
S-04

Papiermodell neutral

symmetrische Fläche

Aufbau
zwei gleiche Seitenquellen.
Zielbild
geringe Schattenkante.
Startwerte
Key 46 %, Fill 46 %, Rim 10 %.
S-05

Kupfer und Glas

harte Akzente

Aufbau
schmale Quelle seitlich, Flagge vorn.
Zielbild
getrennte Reflexe.
Startwerte
Key 61 %, Fill 14 %, Rim 43 %.
S-06

Stoff in Bewegung

große wandernde Fläche

Aufbau
weiches Key, leichtes Gegenlicht.
Zielbild
lesbare Falten.
Startwerte
Key 52 %, Fill 25 %, Rim 31 %.
S-07

Miniatur im Regen

kühler Hintergrund

Aufbau
kleiner warmer Vorderakzent.
Zielbild
räumliche Farbstaffel.
Startwerte
Key 38 %, Fill 16 %, Rim 58 %.
S-08

Gesicht im Profil

kurze Lichtseite

Aufbau
Key hinter der Blickrichtung.
Zielbild
kontrollierte Kontur.
Startwerte
Key 64 %, Fill 11 %, Rim 27 %.
S-09

Heller Produkttisch

breite Deckenquelle

Aufbau
weiße Flächen rund um das Objekt.
Zielbild
saubere Formkante.
Startwerte
Key 72 %, Fill 51 %, Rim 19 %.
S-10

Dunkler Bühnenraum

enger Lichtkegel

Aufbau
Front fast geschlossen, Kante hoch.
Zielbild
isolierter Mittelpunkt.
Startwerte
Key 44 %, Fill 5 %, Rim 66 %.
S-11

Treppenabsatz

gestufte Zonen

Aufbau
Quelle auf jeder zweiten Ebene.
Zielbild
rhythmische Tiefe.
Startwerte
Key 49 %, Fill 20 %, Rim 37 %.
S-12

Archivschublade

flache Streifquelle

Aufbau
Licht parallel zur Oberfläche.
Zielbild
sichtbare Materialstruktur.
Startwerte
Key 57 %, Fill 13 %, Rim 22 %.
04

Fiktiver Leuchtenkatalog

L-120

Flächenleuchte 120

Nennwert: 120 W

Rolle: weiches Key

Planmaß: 1,2 m Raster

Charakter: große diffuse Fläche

L-240

Flächenleuchte 240

Nennwert: 240 W

Rolle: breites Key

Planmaß: 1,8 m Raster

Charakter: gleichmäßige Gruppenfläche

S-080

Spot 80

Nennwert: 80 W

Rolle: Akzent

Planmaß: enger Kegel

Charakter: präzise kleine Zone

S-160

Spot 160

Nennwert: 160 W

Rolle: Kante

Planmaß: mittlerer Kegel

Charakter: klare Konturlinie

T-060

Röhrenpaar

Nennwert: 60 W

Rolle: Hintergrund

Planmaß: lineare Fläche

Charakter: schmaler Farbverlauf

T-120

Röhrenquartett

Nennwert: 120 W

Rolle: Kulisse

Planmaß: breite Linie

Charakter: gleichmäßige Wandzone

B-050

Mini-Bounce

Nennwert: 50 W

Rolle: Aufhellung

Planmaß: indirekt

Charakter: sanfte Schattenöffnung

B-100

Studio-Bounce

Nennwert: 100 W

Rolle: Aufhellung

Planmaß: große Reflexfläche

Charakter: breite Schattenöffnung

P-300

Projektor 300

Nennwert: 300 W

Rolle: Musterlicht

Planmaß: Linsenvorsatz

Charakter: gezeichnete Hintergrundform

P-500

Projektor 500

Nennwert: 500 W

Rolle: Fernakzent

Planmaß: enger Vorsatz

Charakter: helle Distanzkante

H-025

Handlicht

Nennwert: 25 W

Rolle: mobiler Akzent

Planmaß: kurze Distanz

Charakter: kleine bewegliche Reflexe

K-040

Klemmlampe

Nennwert: 40 W

Rolle: praktische Quelle

Planmaß: sichtbare Position

Charakter: motivierte Nahzone

05

Geometrien für den Entwurf

G-01

45 Grad seitlich

Funktion: Key.

Wirkung: modelliert Gesicht und Objekt.

Schattenbild: mittlere Schattenlänge.

G-02

frontal hoch

Funktion: Key.

Wirkung: öffnet Augen- und Frontflächen.

Schattenbild: kurzer Schatten nach unten.

G-03

seitlich flach

Funktion: Struktur.

Wirkung: betont Relief und Faser.

Schattenbild: lange Schatten quer.

G-04

direkt von oben

Funktion: Zone.

Wirkung: trennt Bodenfläche vom Raum.

Schattenbild: kompakter Lichtkreis.

G-05

tief von hinten

Funktion: Rim.

Wirkung: zeichnet eine schmale Kontur.

Schattenbild: helle Kante ohne Front.

G-06

breit von hinten

Funktion: Hintergrund.

Wirkung: staffelt Nebel oder Textil.

Schattenbild: große leuchtende Fläche.

G-07

Bounce links

Funktion: Fill.

Wirkung: öffnet die dunkle Motivseite.

Schattenbild: kaum eigene Schatten.

G-08

Bounce unten

Funktion: Fill.

Wirkung: reduziert tiefe Augenhöhlen.

Schattenbild: sanfter Aufwärtsanteil.

G-09

zweifach symmetrisch

Funktion: Produkt.

Wirkung: ordnet spiegelnde Flächen.

Schattenbild: zwei kontrollierte Reflexe.

G-10

gekreuzte Kanten

Funktion: Rim.

Wirkung: trennt beide Seiten vom Grund.

Schattenbild: doppelte Konturlinie.

G-11

enger Hintergrundspot

Funktion: Tiefe.

Wirkung: setzt einen kleinen Helligkeitskern.

Schattenbild: zentrierter Kreis.

G-12

breiter Wandverlauf

Funktion: Tiefe.

Wirkung: führt von dunkel zu hell.

Schattenbild: weiche horizontale Staffelung.

G-13

durch Rahmen

Funktion: Muster.

Wirkung: erzeugt geometrische Schatten.

Schattenbild: klarer Motivrhythmus.

G-14

durch Textil

Funktion: Diffusion.

Wirkung: vergrößert eine kleine Quelle.

Schattenbild: weicher Übergang.

G-15

über schwarze Flagge

Funktion: Kontrolle.

Wirkung: nimmt Streulicht von der Linse.

Schattenbild: dunklere Bildkante.

G-16

über weiße Karte

Funktion: Kontrolle.

Wirkung: führt Restlicht zurück.

Schattenbild: subtile Flächenöffnung.

06

Vierundzwanzig Planprüfungen

P-01

Motivposition

Die gedachte Person oder das Objekt bleibt innerhalb der markierten Bühnenfläche.

Prüfsatz: Position vor Lichtleistung festlegen.

P-02

Blickrichtung

Die bevorzugte Kameraseite wird als reine Entwurfsannahme notiert.

Prüfsatz: Key nicht gegen die gedachte Blickachse setzen.

P-03

Key-Abstand

Der Abstand verändert Größe und Härte der sichtbaren Quelle.

Prüfsatz: Nähe zuerst, Leistung danach prüfen.

P-04

Key-Höhe

Die Höhe bestimmt Richtung und Länge der Kernschatten.

Prüfsatz: Augen- und Objektkanten getrennt beurteilen.

P-05

Fill-Seite

Aufhellung kommt im Modell aus der gegenüberliegenden Zone.

Prüfsatz: Verhältnis statt bloßer Helligkeit lesen.

P-06

Fill-Fläche

Eine größere Reflexfläche wirkt weicher als eine kleine.

Prüfsatz: Fläche dokumentieren, auch wenn Leistung gleich bleibt.

P-07

Rim-Winkel

Die Kante darf nicht direkt in die gedachte Optik strahlen.

Prüfsatz: Kontur und Streulicht gemeinsam prüfen.

P-08

Rim-Breite

Ein breites Gegenlicht verändert mehr Hintergrund als Motiv.

Prüfsatz: Quelle auf die gewünschte Zone begrenzen.

P-09

Hintergrundabstand

Mehr Abstand erleichtert getrennte Helligkeitswerte.

Prüfsatz: Motiv und Wand als zwei Ebenen behandeln.

P-10

Hintergrundfarbe

Die Gelwahl ist eine reine Vorschau ohne Farbmessung.

Prüfsatz: Farbe nicht als exakten Spektralwert lesen.

P-11

Flagge links

Eine dunkle Fläche kann unerwünschte Aufhellung begrenzen.

Prüfsatz: Abschattung vor zusätzlicher Leistung versuchen.

P-12

Flagge rechts

Die Gegenkante bleibt unabhängig regelbar.

Prüfsatz: Beide Motivseiten einzeln kontrollieren.

P-13

Deckenreserve

Hohes Licht benötigt sichere gedachte Montagefläche.

Prüfsatz: Leistungsrechnung ersetzt keine Befestigungsprüfung.

P-14

Bodenreserve

Stative benötigen im Plan freie Standzonen.

Prüfsatz: Kabelweg und Fußabdruck zusammen betrachten.

P-15

Stromkreis A

Key und Fill werden auf eine begrenzte Modellkapazität verteilt.

Prüfsatz: Nennleistung plus Reserve rechnen.

P-16

Stromkreis B

Rim und Hintergrund können getrennt kalkuliert werden.

Prüfsatz: Lasten nicht allein nach Position gruppieren.

P-17

Reservefaktor

Der Rechner addiert einen festen wählbaren Zuschlag.

Prüfsatz: Reserve ist keine reale Elektroplanung.

P-18

Dimmwert

Weniger Lichtausgabe bedeutet nicht zwingend gleiche Netzlast.

Prüfsatz: Das Modell bleibt bewusst vereinfacht.

P-19

Reflexkontrolle

Glas und Metall reagieren auf Quellengröße und Winkel.

Prüfsatz: Reflex als Formelement einplanen.

P-20

Hautreferenz

Es werden keine realen Personen- oder Hauttonmessungen behauptet.

Prüfsatz: Vorschau nur als relative Helligkeit lesen.

P-21

Probeaufnahme

Das Diagramm ersetzt kein Bild und keine Belichtungsmessung.

Prüfsatz: Entwurf vor einer Produktion praktisch testen.

P-22

Umbaufolge

Zuerst Position, dann Winkel, danach Leistung verändern.

Prüfsatz: Nur eine Variable zugleich vergleichen.

P-23

Abschlussnotiz

Gewählte Werte können als lokaler Diagrammzustand abgelesen werden.

Prüfsatz: Nichts wird gespeichert oder übertragen.

P-24

Rückstellung

Der unbeschriftete Symbolknopf setzt das Lichtbild zurück.

Prüfsatz: Nach dem Reset alle Annahmen neu prüfen.

07

Begriffe der Diagrammwerkbank

Key

Hauptquelle, die Form und primäre Schattenrichtung bestimmt.

Fill

Aufhellung, die das Verhältnis zwischen heller und dunkler Seite verändert.

Rim

Gegen- oder Kantenlicht zur Trennung von Motiv und Hintergrund.

Background

Quelle, die vor allem die gedachte Kulisse gestaltet.

Diffusion

Fläche, die eine Quelle aus Sicht des Motivs vergrößert.

Flagge

Dunkle Begrenzung, die unerwünschtes Licht abschirmt.

Bounce

Helle Fläche, die Licht indirekt in eine Zone zurückführt.

Watt

Hier nur Nennwert des fiktiven Geräteeintrags.

Reserve

Wählbarer Zuschlag auf die einfache Summenlast.

Kreislast

Rechenanteil einer Modellkapazität von 2.300 Watt.

Gel

Farbige Vorschaufläche ohne Anspruch auf Spektralgenauigkeit.

Shot

Auf dieser Seite lediglich ein erfundener Beleuchtungsentwurf.

08

Zwanzig Vergleichsnotizen

Diese kurzen Prüfpaare helfen, eine einzelne Änderung im fiktionalen Diagramm bewusst zu lesen, ohne daraus eine reale Belichtungsmessung abzuleiten.

Key nah oder fern

Eine nähere große Quelle erscheint im Modell weicher; eine fernere gleich große Quelle zeichnet eine klarere Kante.

Fill niedrig oder hoch

Wenig Aufhellung bewahrt die dunkle Seite, viel Aufhellung verringert den sichtbaren Helligkeitsunterschied.

Rim schmal oder breit

Eine schmale Kante trennt gezielt; eine breite Kante greift stärker in Seitenfläche und Hintergrund ein.

Hintergrund dunkel oder hell

Ein dunkler Grund lässt helle Konturen wirken, ein heller Grund verlangt eine klarere Motivtrennung.

Quelle klein oder groß

Die sichtbare Quellengröße verändert im Entwurf Übergang und Reflex, nicht nur die Gesamtleistung.

Flagge nah oder fern

Eine nahe Flagge begrenzt präzise, eine weiter entfernte Flagge nimmt eine breitere Lichtzone zurück.

Bounce weiß oder silbern

Die weiße Fläche steht für eine weiche Rückgabe, die silberne für einen stärkeren, gerichteteren Reflex.

Winkel flach oder steil

Flaches Licht betont Oberflächen, steiles Licht verkürzt Schatten und konzentriert die obere Zone.

Warm gegen kühl

Zwei Farbzonen können Ebenen trennen; ihre Vorschau bleibt eine gestalterische Skizze ohne Messwert.

Diffusion einfach oder doppelt

Mehr Diffusionsfläche vergrößert den gedachten Lichtkörper, kostet im Modell aber keine berechnete Leistung.

Frontlicht oder Seitenlicht

Frontlicht öffnet die Fläche, Seitenlicht macht Tiefe und Materialwechsel deutlicher sichtbar.

Oberlicht oder Unterlicht

Oberlicht folgt einer vertrauten Richtung, Unterlicht erzeugt eine bewusst ungewöhnliche Modellierung.

Ein Akzent oder zwei

Ein Akzent lenkt den Blick, zwei Akzente müssen als getrennte Hierarchie organisiert werden.

Motiv nah am Grund

Kurzer Abstand vermischt Schatten und Hintergrund; größerer Abstand lässt beide Ebenen unabhängiger erscheinen.

Reflex offen oder gesperrt

Ein offener Reflex beschreibt die Quelle, eine schwarze Begrenzung kann seine Form gezielt unterbrechen.

Kegel eng oder weit

Ein enger Kegel isoliert, ein weiter Kegel verbindet Motiv, Boden und Kulisse zu einer Zone.

Leistung oder Abstand

Eine Helligkeitsänderung kann im Entwurf über den Regler oder über eine andere gedachte Position entstehen.

Ein Kreis oder zwei

Getrennte Modellkreise schaffen Übersicht; sie sind dennoch keine Aussage über reale Stromverteilung.

Reserve klein oder groß

Der Zuschlag macht Spielraum sichtbar, ersetzt aber weder Lastprüfung noch fachgerechte Absicherung.

Diagramm oder Probe

Das Diagramm ordnet eine Idee; erst eine praktische Probe könnte ein tatsächliches Bild beurteilen.

Diagramm statt Behauptung

Alle Namen, Szenen, Geräte und Werte wurden für diese fiktionale Werkbank verfasst. Sie dokumentieren keine reale Kameraarbeit und keine Produktion.

Der Composer zeigt relative Kreise und Lichtknoten. Der Rechner addiert feste Nennwerte. Beide Werkzeuge bleiben bewusst begrenzt und lokal.

0 Filmbehauptungen
4 Lichtzonen
12 Lichtrezepte
2 lokale Werkzeuge

Rahmen, Schalter und Register stammen aus einem noch nicht bereinigten Bedienpult.

Leere Registerleiste
Lose Lichtstimmung