Eine Lage muss schon als Umriss lesbar sein. Kleine Innenlinien verschwinden hinter dem Proszeniumsrand zuerst.
Vor dem ersten Schnitt
Tiefe entsteht aus Abstand, nicht aus Papiermenge
Eine Papiertheater-Bühne ordnet flache Teile hintereinander. Himmel, Ferne, Mitte und Vorderkante reagieren verschieden auf dieselbe Öffnung des Proszeniums. Die erste Micro-App tauscht feste Lagen aus, ohne neue Bilder zu erzeugen.
Der zweite Arbeitstisch verteilt zwölf Modellbogen auf Figuren und Requisiten. Jede Änderung zeigt den verbleibenden Bestand, bleibt reversibel und wird beim Schließen der Seite verworfen.
Micro-App 02 · Zuschnitt
Figuren und Requisiten auf Bogen verteilen
Erhöhe oder senke die Stückzahl in festen Grenzen. Große Figuren benötigen je eine Bogeneinheit, kleinere Requisiten teilen sich einen Bogen nach dem angegebenen Modellwert.
4,75 von 12 Bogeneinheiten verplant.
Werkstattwissen
Vier Entscheidungen vor dem Kleben
Zu enge Lagen verschmelzen optisch. Ein gleichmäßiger Tiefenabstand hält Vorderkante und Ferne unterscheidbar.
Stäbe und Schlitze benötigen eine geplante Laufbahn. Vorderlagen können sie verbergen, dürfen sie aber nicht blockieren.
Ein unverplanter Bogen ist kein Abfall. Er erlaubt Ersatzteile, Verstärkungen und eine spätere Änderung der Figurengröße.
| Lage | Aufgabe | Prüffrage |
|---|---|---|
| Himmel | Grundfarbe und Tagesstimmung | Bleibt die Figur deutlich? |
| Ferne | Horizont und Maßstab | Ist der Umriss ruhig genug? |
| Mitte | Ort der Handlung | Bleibt eine Spielfläche frei? |
| Vorderkante | Rahmung und Verdeckung | Können Führungen passieren? |