Fiktives Schneiderlabel Form · Stoff · Meter

Ein Schnitt, viele kontrollierbare Entscheidungen

Alheit Atelier für gedachte Formen

Konfiguriere ein erfundenes Kleidungsstück aus klar getrennten Schnittfeldern und berechne danach den Stoffbedarf in neutralen Werkmetern. Jede Zahl gehört ausschließlich zu diesem Modell.

Schnittbild A-235

Eine eigens erzeugte Modellgrafik ohne Bezug zu realen Personen, Kollektionen oder Kleidungsstücken.

01 Paneele 02 Schnitt 03 Stoffmeter 04 Werkbuch
01

Kleidungs-Paneele

Wähle den Ausgangsschnitt und verfeinere ihn anschließend am Zuschneidetisch.

Linie gerader Fall, ruhige Schulter, mittlerer Saum
Bogen weicher Oberkörper, weiter Saum, runde Kante
Falte schmale Mitte, doppelte Front, betonte Tiefe
Block breite Schulter, kurzer Saum, klare Fläche

Schnittschublade

Bewegungszugabe 3 cm

Aktiver Entwurf

Linie · langer Ärmel · mittlerer Saum

Fiktive Stoffbibliothek

Acht erfundene Materialkarten beschreiben Griff, Fall und Werkbreite, ohne reale Fasern oder Produkte zu behaupten.

Korallköper griffig · diagonaler Fall · Werkbreite 120
Nebelbindung weich · ruhige Fläche · Werkbreite 135
Goldfaden fest · klare Kante · Werkbreite 105
Pflaumenflor dicht · tiefer Fall · Werkbreite 115
Salbeigitter leicht · offener Griff · Werkbreite 140
Tonatlas glatt · fließende Kante · Werkbreite 125
Himmelrips quer · stabiler Fall · Werkbreite 110
Leinenpapier trocken · faltbare Fläche · Werkbreite 130

Materialnotiz: Bei vergrößertem Zeichen-, Wort- oder Zeilenabstand bleibt diese enge Karte absichtlich nicht vollständig sichtbar.

Stoffmeter kalkulieren

Das Modell kombiniert Stückzahl, fiktive Werkbreite, Schnittlänge und zwei optionale Bearbeitungen zu einem transparenten Werkbon.

Nahtzugabe in Zentimetern

Zuschnittbon

Grundlänge 9,60 m
Nahtzugabe 0,24 m
Breitenfaktor 1,00
Reserven 0,49 m
Gesamtbedarf10,33 m

Reiner Modellwert ohne Material-, Preis- oder Fertigungszusage.

Werkbuch der Modelle

Sechs fiktive Aufträge zeigen Schnitt, Stoffkarte und nächsten Arbeitsschritt. Der Punkt in der letzten Spalte codiert den Stand.

Bogen Paneel Stoff Menge Stand
A-31 Linie Nebelbindung 4 Stück
A-32 Bogen Korallköper 7 Stück
A-33 Falte Salbeigitter 3 Stück
A-34 Block Goldfaden 5 Stück
A-35 Linie Himmelrips 8 Stück
A-36 Bogen Tonatlas 2 Stück
zuschneiden nähen fertig
1

Form zuerst

Das Paneel legt die Grundrichtung fest, bevor Details hinzukommen.

2

Maß sichtbar

Jeder Werkmeter entsteht aus offen gezeigten Modellfaktoren.

3

Fiktion klar

Kein Eintrag verweist auf reale Waren, Menschen oder Aufträge.

Schnittatlas der Grundformen

Zwölf erfundene Module zeigen, wie Kante, Bewegungsraum und Fadenrichtung als getrennte Entscheidungen notiert werden können. Die Angaben sind Werkbuchzeichen, keine Körper- oder Größenmaße.

SA-01

Gerade Schulter

Eine waagerechte obere Kante hält die Fläche ruhig und lässt den Ärmelansatz als eigenen Baustein sichtbar.

Fadenbild
senkrecht
Zugabe
2 Werkpunkte
Kantenart
klar
SA-02

Runde Schulter

Der Bogen verteilt die gedachte Weite auf zwei Nahtfelder und erzeugt eine weichere Außenlinie.

Fadenbild
leicht schräg
Zugabe
3 Werkpunkte
Kantenart
weich
SA-03

Geteilte Front

Zwei gleich breite Felder treffen an einer sichtbaren Mittellinie zusammen und erleichtern symmetrische Änderungen.

Fadenbild
parallel
Zugabe
4 Werkpunkte
Kantenart
doppelt
SA-04

Seitlicher Keil

Ein schmales Dreieck erweitert nur den unteren Bereich und lässt die gedachte Mitte unverändert.

Fadenbild
diagonal
Zugabe
3 Werkpunkte
Kantenart
spitz
SA-05

Breiter Saum

Die Unterkante gewinnt auf beiden Seiten denselben Abstand und bildet eine gleichmäßig ausladende Silhouette.

Fadenbild
gefächert
Zugabe
5 Werkpunkte
Kantenart
weit
SA-06

Kurzer Block

Rechteckige Teilflächen enden früh und betonen die horizontale Gliederung des rein grafischen Modells.

Fadenbild
gerade
Zugabe
2 Werkpunkte
Kantenart
kompakt
SA-07

Tiefe Falte

Eine doppelte Linie reserviert Volumen in der Mitte und öffnet sich erst unterhalb des markierten Wendepunkts.

Fadenbild
verdeckt
Zugabe
6 Werkpunkte
Kantenart
gefaltet
SA-08

Offener Ärmel

Das Armfeld bleibt kurz und endet in einer breiten Kante, die als eigene Abschlussfläche gelesen wird.

Fadenbild
quer
Zugabe
2 Werkpunkte
Kantenart
offen
SA-09

Langer Ärmel

Eine gestreckte Fläche setzt die Schulterlinie fort und endet in einem schmalen, separat notierten Abschluss.

Fadenbild
längs
Zugabe
4 Werkpunkte
Kantenart
schmal
SA-10

Runde Tasche

Das aufgesetzte Feld verbindet eine gerade Öffnung mit einem halbkreisförmigen unteren Abschluss.

Fadenbild
zentriert
Zugabe
1 Werkpunkt
Kantenart
rund
SA-11

Doppel-Tasche

Zwei gleiche Felder spiegeln sich an der Mitte und prüfen die visuelle Balance des Entwurfs.

Fadenbild
gespiegelt
Zugabe
2 Werkpunkte
Kantenart
paarig
SA-12

Saum mit Stufe

Vorderes und hinteres Feld enden auf zwei Höhen und machen die Richtung der Seitenkante zum zentralen Detail.

Fadenbild
versetzt
Zugabe
4 Werkpunkte
Kantenart
gestuft

Materialprotokoll der Werkbreiten

Die Tabelle vergleicht zwölf frei erfundene Stoffkarten. Werkbreite, Griffzahl und Fallrichtung sind interne Modellgrößen.

Karte Materialname Werkbreite Griffzahl Fallrichtung Passendes Modul
ST-01 Korallköper 120 7 von 9 diagonal Seitlicher Keil
ST-02 Nebelbindung 135 3 von 9 weich Runde Schulter
ST-03 Goldfaden 105 8 von 9 gerade Kurzer Block
ST-04 Pflaumenflor 115 6 von 9 tief Tiefe Falte
ST-05 Salbeigitter 140 2 von 9 offen Breiter Saum
ST-06 Tonatlas 125 4 von 9 fließend Langer Ärmel
ST-07 Himmelrips 110 7 von 9 quer Offener Ärmel
ST-08 Leinenpapier 130 5 von 9 faltbar Geteilte Front
ST-09 Beerentwill 118 6 von 9 kompakt Gerade Schulter
ST-10 Sandkrepp 138 3 von 9 körnig Saum mit Stufe
ST-11 Minzcanvas 108 9 von 9 stabil Doppel-Tasche
ST-12 Wolkenpopeline 132 4 von 9 leicht Runde Tasche

Qualitätsfolge am Schneidetisch

Acht Schritte halten den fiktiven Arbeitsweg nachvollziehbar. Sie beschreiben eine Demonstration und keine reale Fertigungsnorm.

Paneel benennen

Die Ausgangsform erhält einen eindeutigen Werkbuchcode.

Fadenbild markieren

Eine Richtungslinie trennt Länge, Breite und Diagonale.

Kanten zählen

Offene und geschlossene Kanten werden separat notiert.

Zugabe prüfen

Der Modellwert wird vor der Meterrechnung sichtbar gemacht.

Werkbreite wählen

Die Stoffkarte liefert ausschließlich den internen Breitenfaktor.

Reserve trennen

Waschreserve und Musteranschluss bleiben eigene Positionen.

Bon abgleichen

Grundlänge, Zugabe und Faktor werden einzeln gegengelesen.

Fiktion kennzeichnen

Der fertige Eintrag bleibt klar als Modellwert bezeichnet.

Alte Maschinenetiketten

Gewebtes Zeichen für Charge A
Importierte Stoffzeile
Veraltetes Schnittverzeichnis